Hitzeschutzkleidung Typ I & IIBei der Hitzeschutzkleidung wird zwischen einem Typ I und einem Typ II unterschieden. Während der Typ I nur ein Überwurf-Poncho ist, besteht der Typ II aus einem kompletten Anzug. Der leichte Hitzeschutzponcho (Typ I) ist vom Material her wie der Schwere aufgebaut, jedoch werden hier nur der Oberkörper und die Hände geschützt. Er wird bei Bränden eingesetzt werden wo die normale Einsatzkleidung einen noch ausreichenden Schutz bietet, jedoch für Kopf, Hals und Hände eine Verletzungsgefahr durch Strahlungswärme besteht.
Der Hitzeschutzanzug schwer (Typ II), dient in Verbindung mit dem umluftunabhängigen Atemschutzgerät als Schutzbekleidung gegen Strahlungswärme, Stichflammen und kurzzeitig auch gegen leckende Flammen. Er besteht aus zwei Anzugteilen, einer Latzhose und einem Oberteile mit integrierter Kapuze, Überziehstiefeln und Hitzeschutzhandschuhen. Alle Anzugteile bestehen aus einer reflektierenden und wärmefesten, asbestfreien Außenhaut und einer entsprechenden wärme absorbierenden Polsterung. Trotzdem steigt bei Einsätzen die Temperatur im inneren des Anzugs stetig an. Daher ist die Einsatzdauer in diesem Anzug stark begrenzt, um den Feuerwehrkameraden nicht zu stark zu belasten. |