|
von Daniel Becker Sprungretter System LorsbachDie letzte Rettung
Das Sprungretter System Lorsbach besteht oben und unten aus quadratischen Rahmen 3,5 m (Länge) x 3,5 m (Breite), die in jeder Ecke durch senkrechte 1,7 m hohe Schlauchsäulen verbunden sind. Am unteren Rahmen ist eine Pressluftflasche, 6 Liter mit 300 bar Fülldruck, angeschlossen. Der Sprungretter wird von 2 Mann in Stellung gebracht. ![]() Sprungretter im verpackten Zustand
Die Luft strömt aus der Pressluftflasche in das von Spezialplanen umschlossene Schlauchkonstrukt. Der Innenraum des Sprungretters füllt sich nicht mit der Luft aus der Pressluftflasche, sondern mit durch spezielle Öffnungen einströmende Umgebungsluft. Somit ist er innerhalb von 30 sec. einsatzbereit. Beim Auftreffen eines Körpers verformt sich das Schlauchgerüst. Das Innenvolumen der Kammern wird verkleinert und die verdichtete Luft im Innern entweicht gebremst über seitliche Öffnungen. Nach dem Entlasten richtet sich das Schlauchgerüst wieder auf und Luft strömt in den Innenraum nach. Nach etwa 3 sec. ist der Sprungretter wieder erneut einsatzbereit, so weit die gesprungene Person diesen wieder verlassen hat. |